Wie werden Webseiten erstellt (gestaltet)?

Webseiten gehören zur modernen Kommunikation und haben oft auch kommerziellen Charakter. Weitere Bezeichnungen sind Webpräsenz, Webauftritt, Internetpräsenz oder englisch Website und Homepage. Sie werden über einen Browser, das ist ein Programm auf dem Computer, sichtbar gemacht. Abgerufen werden die Daten von einem Server, der überall auf der Welt stehen kann. Die allererste Webseite der Welt wurde am 13. November 1990 auf einem Rechner in den USA geschrieben und veröffentlicht. Inzwischen sind es Milliarden dieser Hypertext-Seiten und es kommen täglich hunderttausende und noch mehr hinzu. Die Tendenz ist rasant steigend. Wir unterscheiden zwei verschiedene Arten von Webseiten. Da gibt es auf der einen Seite die statischen Webseiten und auf der anderen die dynamischen Seiten. Der Unterschied liegt in der Funktionsfähigkeit. Bleiben wir aber erst bei den normalen Webpräsenzen. Jeder, der sich im Internet präsentieren will, benutzt eine einfache in HTML-Code geschriebene Webseite. HTML heißt Hypertext Markup Language, zu Deutsch Hypertext-Auszeichnungssprache. Das ist der Code, der dem Browser im Computer vorschreibt, wie die Webseite anzuzeigen ist, wie sie aussehen soll. Viele Webseiten besitzen auch noch einen zweiten Code, und zwar den CSS, Cascading Stylesheet, wobei dieser CSS-Code für die optische Gestaltung der Webseite verwendet wird. CSS hat sich im Laufe der Entwicklung als Standard herausentwickelt und findet immer mehr Verwendung.

Webseiten erstellen

Bei einer Internetpräsenz macht es keinen Unterschied, ob man als Privatperson eine Homepage über sich selber anlegt oder über sein Hobby, seine Familie, seinen Garten oder ob man eine geschäftliche Präsentation seiner eigenen Person als Geschäftsmann oder Geschäftsfrau, seines Gewerbes und oder seiner Produkte und Dienstleistungen ins Internet stellt. Eine Webseite dient immer zur Präsentation und zur Information und im Weiteren dem e-Commerz. Die Webdesign kosten variieren somit je nach Leistungen und Vielseitigkeit der Webseite. Somit sind wir bei den dynamischen Webseiten, die sind hingegen etwas anders. Dynamische Seiten müssen nicht nur angezeigt werden, sie müssen funktionieren, reagieren. Ein gutes Beispiel für solche dynamischen Webseiten sind Internetshops. Diese müssen auf Eingaben des Nutzers (Users) reagieren. Sie möchten zum Beispiel einen Artikel kaufen und klicken diesen Artikel auf einer der Shopseiten an. Meist steht dort „In den Warenkorb legen“. Dann speichert das Shopsystem ihren Artikelwunsch in einer der Datenbanken ab. Sie klicken dann auf „Bezahlen“ und geben alle dazu wichtigen Daten wie Adressen und Bankverbindung in einem Formular ein und schicken das durch einen weiteren Klick an den Betreiber des Shops. So geht das Geschäft dann vonstatten und Sie erhalten nach Ablauf einer gewissen Bearbeitungsfrist durch den Verkäufer und der Bank ihren Artikel zugesandt. So sind auch ganze Informationssysteme aufgebaut. Es sind Datenbanken, die auf einem Server ruhen und ein Programm, das sich nach entsprechender Eingabe des Users die richtigen Daten heraussucht und dann am Computer anzeigt. Es sind mitunter Systeme mit riesigen Datenbanken, die bei jedem Klick eine gewisse Funktion ausführen, also reagieren müssen. Und bei jedem Aufruf werden die Seiten vom System der Eingabe entsprechend neu zusammengesetzt. Dabei ist beim Webdesign zu beachten, dass beim Einsatz von Datenbanken weitere Programmiersprachen verwendet werden. Es gibt hierfür die Programmiersprachen PHP, MySQL, ASP und andere, deren Beschreibung hier zu weit führen würde. Wären noch zu erwähnen Content Management Systeme, mit deren Hilfe Inhalte wie Texte und Bilder verwaltet und abgerufen werden.

Checkbox zur Erstellung von Webseiten

Was wird benötigt?

Zuerst braucht man einen geeigneten Editor, also ein Programm, mit dem man Hypertexte schreiben kann. Damit arbeitet man dann am Computer offline, also nicht mit dem Internet verbunden und lädt die so erstellte Seite mit Hilfe eines FTP-Programms auf den Server. Also brauch man als zweites ein solches FTP-Programm. Manche Editoren haben schon solch ein FTP-Programm integriert wie zum Beispiel GoLive von Adobe. Und schließlich brauch man eine Domain, also eine Internetadresse, damit die Seite gefunden und aufgerufen werden kann – www.meine-domain.de – und Platz zum Hosten, einen Platz auf dem Server für die Seite. Eingefuchste Profis schreiben den Hypertext auch schon mal in einem normalen Texteditor wie zum Beispiel Wordpad, der in jedem Windows zu finden ist. Auch kann man als Fortgeschrittener auf diese Weise Änderungen und Ergänzungen vornehmen. Für Anfänger ist ein Editor ratsam, der leicht zu bedienen ist und der ein Arbeiten nach dem Bausteinprinzip ohne jegliche Webdesign Fachkenntnisse in HTML möglich macht. Es gibt eine Reihe von Editoren, die aus dem Internet teils auch kostenlos herunter geladen werden können. Die entsprechenden Anbieter beschreiben die Software ausreichend, so dass der richtige Editor erworben werden kann. Auch FTP-Programme sind meist kostenlos aus dem Internet ladbar. Das ist die eine Seite der Möglichkeiten. Dann gibt es noch die so genannten Homepage-Baukästen im Internet. Das sind die idealen Möglichkeiten für den totalen Anfänger. Die Designs sind vorgefertigt. Man muss nur Text eingeben, Bilder hoch laden, das ganze ein wenig gestalten, und fertig. Auch hier gilt wieder das Baukastenprinzip. Man kann aber auch alternativ vorgefertigte HTML-Codes darin verarbeiten. Wer sich schon ein wenig auskennt, der kann schon tolle Homepages damit erstellen. Das ganze wird von verschiedenen Anbietern meist kostenlos zur Verfügung gestellt. Sucht man in einer Suchmaschine nach „kostenloser Homepage“, so werden jede Menge Ergebnisse gelistet. Man brauch sich nur noch das richtige auszusuchen.

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